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Zur Situation der Frauen

Überlastet - Überfordert

In Österreich sind 1,8 Mio. Frauen erwerbstätig, davon 40 % in Teilzeit, die vor allem familiäre Gründe für diese Beschäftigungsform angeben. 97 % der Kindergeldbezieher sind Mütter.

Diese Zahlen belegen, dass Kinderbetreuungs- oder familiäre Pflegeleistungen hauptsächlich von Frauen übernommen werden, Tätigkeiten, die von unserer Gesellschaft wenig honoriert und finanziell kaum abgegolten werden.

Frauen bekommen für gleiche Tätigkeit nach wie vor weniger bezahlt, als ihre männlichen Kollegen. Sie haben darüber hinaus Einkommensverluste durch Teilzeitbeschäftigungen, Wiedereinstiegsprobleme nach Kinderbetreuungszeiten und verminderte Aufstiegschancen.

Unter anderem daraus resultieren sinkende Geburtenzahlen, da sich immer weniger junge Frauen auf das Abenteuer Familie einlassen wollen und können.

Frauen, die sich für Familie und Kinder entscheiden, kommen durch die entstehende Mehrfachbelastung oftmals an ihre Belastungsgrenze. Diese Schwierigkeiten spiegeln sich zudem in den steigenden Zahlen von Beziehungskrisen, Trennungen oder Krankheiten wie Depressionen oder Burn-Out wider.

Hier müssen wir alle miteinander gegensteuern! So stellen wir uns das vor.