Die Situation Unserer Kinder


SZ, 12. Dezember 2008 - "Magenknurren in der Mittagspause - Provisorien, Selbsthilfe und kochende Mütter: Bayerns Schüler sitzen oft hungrig im Unterricht."
"Die Staatsregierung will gemeinsam mit den Kommunen bedürftigen Kindern ein kostenloses Mittagessen ermöglichen... Selbst dem Kultusministerium liegen keine genauen Zahlen darüber vor, wie viele Schulen im Freistaat derzeit überhaupt eine Mittagsverpflegung anbieten...
Eigenständig werden Schülercafes, Schülerbistros, zusammen mit Eltern und den Gemeinden betrieben."


Unser Kommentar:

Es gibt Kinderarmut auch im reichen Land Bayern. Viele Kinder bekommen in einem der reichsten Länder der Erde nicht ausreichendes Essen. Nur der Eigeninitiative von Schulen ist es offensichtlich zu verdanken, dass Kindern eine warme Mahlzeit ermöglicht wird, womit wir in der Vision einer allgemeinen Autonomie der Schulen bestätigt.

Seit 2009 wird auch über Beschluss der Bayerischen Regierung ca. 10.000 bedürftigen Kindern ein Zuschuss zu den Essenskosten gewährt, an dem sich die Gemeinden beteiligen müssen. Zu dieser Thematik war in einer Pressemitteilung des Sozialverbandees VdK vom 17.12.2009 zu lesen: "Das kostenlose Mittagessen für Schulkinder dürfe aber nicht von der Finanzkraft einer Stadt oder Gemeinde abhängig sein." Autonomie der Schulen mit Zahlung eines Festbetrages (s. Beispiel Schweden unter "Autonomie der Schulen") und Zahlung eines r Zahlung eines Kindergrundeinkommens an die erziehenden Eltern würde mögliche Benachteiligungen von vorneherein ausschließen.